Zassenhaus "Zasso" 

Nr. 495 und Nr. 496

von ca. 1950-1960

Zassenhaus "Zasso" Nr. 495

 

 

Zassenhaus "Zasso" Nr. 496

(wie Nr. 495, jedoch aus Kirschholz)

 

  • Der Mühlenkörper besteht aus polierten, seitlich gekehlten Buchenholz (Nr. 495) oder aus fein polierter Kirsche (Nr. 496)
  • Deckel und Kurbel vernickelt
  • Schublade als Schütte ausgelegt, Knopf aus schwarzen Kunststoff (Nr. 495) oder aus weißen Kunststoff (Nr. 496)
  • Im Boden eingelassene Gummifüße
  • Unterstelliges Mokka-Mahlwerk, auf Flachklammer gelagert
  • Herstellung ca. 1950/60 (aufgeführt im Zassenhaus-Katalog von 1956)
  • Maße ca. (H.B.T.)

21 cm

9 cm

13 cm

 

sonstiges: 

  • Mit dieser Mühle hat Zassenhaus wegen der oben angebrachten Mahlgradschraube nicht nur eine sehr praktische sondern auch eine vom Design her sehr schöne Mühle hergestellt. Trotzdem hat Zassenhaus hier einen großen Fehler "eingebaut". Das feine Kaffeepulver setzt sich im Inneren der Mühle überall fest, ein regelmäßiges Reinigen war eigentlich unumgänglich, dazu musste das komplette Oberteil abgeschraubt werden.
Modell ohne Schraube hinter dem Firmenlogo

Ist bei eigentlich allen Kaffeemühlen kein Problem gewesen, hier hat Zassenhaus jedoch eine Schraube hinter dem angenagelten Firmenschild versteckt (3. Foto letzte Reihe) was man nur mit größter Vorsicht und Geschick lösen kann. In den späteren Produktionsjahren dieser Mühle ist dann wohl auch Zassenhaus aufgefallen, dass dies mehr als ärgerlich und umständlich ist und hatte auf die Schraube hinter dem Firmenschild verzichtet. Erkennbar ist das Modell an dem etwas kleineren und andersfarbigen Firmenlogo (siehe rechts abgebildete Mühle).

  • Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob das Oberteil mit der Einfüllklappe oder mit der Rändelschraube nach vorne muss... Nach dem Lösen der 4 Deckelschrauben kann das Oberteil problemlos gedreht werden, und beide Varianten kann man finden. Im Zassenhaus-Katalog von 1956 ist diese Mühle abgebildet, und die Mahlgradschraube ist DEFINITIV VORNE!
  • Optisch unterscheiden sich beide Modelle nicht nur durch die unterschiedliche Holzart. Zassenhaus hat in den 1950er Jahren häufig die Buchenholzmühle mit einem schwarzen Schubladenknauf und gerader Kurbel versehen während das Kirschholzmodell mit einem weißen Knopf und geschwungener Kurbel ausgestattet wurde. 
  • Der Mahlgrad wird zwar oben an der Rändelschraube am Deckel verstellt, trotzdem ist dies ein unterstelliges Mahlwerk da die Mahlwerksverstellung im Inneren auf den Mahlkegel wirkt.

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