Diverse VEB´s 

(Volkseigene Betriebe)

 

 

In der damaligen DDR gab es mit der Firma Leinbrock  eigentlich nur einen großen Hersteller von Kaffeemühlen. Jedoch wurden in vielen VEB´s (Volkseigene Betriebe waren eine Rechtform der Industrie- und Dienstleistungsbetriebe in der damaligen DDR) neben anderen Haushaltswaren auch Kaffeemühlen in kleinerer Modell- und Stückzahl hergestellt. 

 

 

VEB (K)

Holzwaren Struth/Helmershof

 

 

  • Der Mühlenkörper besteht aus lackierter Buche
  • Kurbel aus Aluminium
  • Holzdeckel beidseitig zu öffnen
  • Mühlendeckel aus Bakelit
  • Oberstellige Mahlgradregulierung 
  • Herstellung ca. 1950-60
  • Maße ca. (H.B.T.)

22,5 cm

11,5 cm

11,5 cm

 

sonstiges

Kurbelknauf, Deckel und Schubladenknopf waren ursprünglich rot lackiert. Dieses Modell gibt es auch mit vernickelter Stahlkurbel.

 

Hervorzuheben bei dieser Mühle ist die sehr praktische Mahlgradregulierung. Die Fa. KyM hat sich diese Art der Mahlgradeinstellung schon in den 1930 Jahren patentieren lassen und seine Mühlen damit ausgestattet , siehe KyM von 1930-1935.  

 

 

 

Die Mahlgradregulierung besteht aus einer 6-Kanthülse mit "Fein"- und "Grob" Gravierung und Richtungspfeil. 

Die Hülse ist vertikal bewegbar, die ca. 2mm dicke Mutter in der Mitte ist mittels Gewinde in die unten, feststehende Mutter eingeschraubt.

 

 

 

Zur Verstellung des Mahlgrades wird die Hülse über die mittig sitzende Mutter geschoben. Durch Drehung nach links oder rechts wird der Mahlkegel angehoben bzw, abgesenkt wodurch der Mahlkegel mehr oder weniger weit in den Mahlkranz gedrückt wird. 

 

 

 

Ist der gewünschte Mahlgrad eingestellt, wird die Hülse über beide Muttern geschoben und ein Verstellen des Mahlgrades ist nicht mehr möglich. Ein ganz einfaches und praktisches Prinzip.

 

 

 

 

 

VEB (K)

Holzwaren Struth/Helmershof

 

 

22,0 cm

11,4 cm

11,4 cm

 

sonstiges

Ungewöhnlich ist die Art der Schubladenfixierung, die ein Herausrutschen verhindert. Während die Schubladen in der Regel mittels an beiden Seiten angebrachten Metallfedern gehalten werden, rastet bei dieser Mühle die unten an der Schublade angebrachte Nut in das am Mühlenboden angebrachte Kanthölzchen ein (1. Foto zweite Reihe).

 

 

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